Trauen Sie sich auf den gemeinsamen Weg

Die kirchliche Trauung ist Zeichen für das Vertrauen von Gott in den Menschen. Dieses Vertrauen kann in schwierigen Lebenssituationen Mut machen und Kraft vermitteln.

Die katholische Kirche versteht die Trauung als Sakrament. Im Sakrament wird den Menschen die Liebe und Treue Gottes dauerhaft und unwiderruflich zugesprochen. Das Ja der beiden Partner zueinander, das sich im Alltag weiter entfaltet, ist das Zeichen dafür.

 

Wie Sie vorgehen:

Kontakt mit der Pfarrei

Nehmen Sie möglichst rechtzeitig, mindestens sechs Monate vor der kirchlichen Trauung, Kontakt mit Ihrer Pfarrei auf. Auch wenn Sie ein Ihnen bekannter Seelsorger traut, müssen Sie mit der Pfarrei des Wohnortes der Partnerin bzw. des Partners Kontakt aufnehmen. Dort werden Sie kompetent beraten. Zur Vorbereitung des Traugottesdienstes findet mindestens ein Traugespräch statt. Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor und erklären Sie als Paar, weshalb Sie sich kirchlich trauen lassen wollen. Die kirchliche Trauung ist nur sinnvoll, wenn sie Ihnen persönlich wichtig ist. Einer der Partner sollte Mitglied der katholischen Kirche sein.

Unterlagen

Für das Gespräch mit dem Seelsorger/der Seelsorgering benötigen Sie einen aktuellen Auszug aus dem Taufbuch (nicht älter als 6 Monate) ihrer Taufpfarrei. Partner anderer christlicher Kirchen bringen ihren Taufschein mit. Die Kirche bietet in der Region regelmässig Ehevorbereitungskurse an, in denen der Austausch zwischen Paaren, die heiraten wollen, eine wichtige Rolle spielt (siehe Propstei Wislikofen).

Trauzeuge und Trauzeugin

Für die Trauung brauchen Sie zwei Zeuginnen bzw. Zeugen, die vom Brautpaar ausgewählt werden. Deren Aufgabe ist es, in besonderer Weise das Paar zu unterstützen und ihm zur Seite zu stehen. Diese Trauzeugen müssen einer christlichen Kirche angehören.

Ehen zwischen Katholiken und Angehörigen anderer Konfessionen und Religionen

Eine katholische Trauung ist auch möglich, wenn ein Partner einer anderen christlichen Kirche oder einer anderen Religion angehört. Wichtig ist der Wille beider Partner zur ehelichen Gemeinschaft nach katholischem Verständnis. Ihr Seelsorger kann Sie diesbezüglich kompetent beraten.

Trauversprechen

"ich nehme dich an als meine Frau/meinen Mann

und verspreche dir die Treue in guten und in bösen Tagen,

in Gesundheit und in Krankheit.

Ich will dich lieben, achten und ehren solange ich lebe."

Trauung